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Ehemalige Schülerinnen feiern Diamantene Jubiläen mit den Schwestern

Ehemalige Schülerinnen überraschten Sr. Marie Bernarde

Sr. Marie-Ann, ein Überraschungsbesuch und Sr. Jaqueline (von li. n. re.)

Begräbnisstätte der Dominikanerinnen in Pietermaritzburg

Ein Gebet und stilles Gedenken an der letzten Ruhestätte der Schwestern – und einstigen Lehrerinnen

Schon Anfang des Jahres, am 6. Januar, feierten die Schwestern Marie-Ann Main und Marie Bernarde Jean-Louis in Pietermaritzburg im Kreis ihrer Mitschwestern ihre Diamantenen Professjubiläen.

Marie-Ann und Marie Bernarde leben in Pietermaritzburg im Seniorenheim "Villa Assumpta" das zur Kongregation von Oakford gehört.

Beide Schwestern waren ihr Leben lang begeisterte Lehrerinnen, auch weit über ihr Pensionsalter hinaus. Sr. Marie-Ann Main war Grundschullehrerin. Sie arbeitete 21 Jahre in Empangeni und unterrichtete 32 Jahrelang an der von der Kongregation der Dominikanerinnen gegründeten Grundschule am Bluff.

Sr. Marie Bernarde Jean-Louis unterrichtete an unterschiedlichen Schulen und Gymnasien. Zudem engagierte sie sich jahrelang im MSLA-Programm in Kimberley.

Als nach dem Ende der Apartheid der Lehrplan für afrikanische Schulen erweitert wurde, bekam Sr. Marie Bernarde vom Kultusministerium in der Kap-Provinz die Aufgabe übertragen - zusammen mit einer anderen Lehrerin - in Kimberley die Lehrkräfte und Schüler in den Schulen des Nordkaps mit dem neuen Lehrstoff zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Hygiene, Familienplanung usw. vertraut zu machen. Dabei verfasste sie unter anderem ein Handbuch für Lehrer und organisierte und leitete in der Ferien Biologie Camps.

Anlässlich der Jubiläen der beiden Schwestern kamen viele ihrer ehemaligen Schülerinnen, um - nicht ohne Stolz und voller Dankbarkeit - von ihren Karrieren in Medizin, Wissenschaft oder Politik zu erzählen.

Bei einem Besuch in Pietermaritzburg durfte auch ein Gebet und stilles Gedenken an der letzten Ruhestätte der Schwestern – und einstigen Lehrerinnen - nicht fehlen.

Die ehemaligen Schülerinnen sind dankbar für das, was ihnen die Kongregation der Dominikanerinnen, die Schulträgerin war, und die Schwestern, die sie unterrichtet haben, als Chance für ihr Leben mitgegeben haben.

März 2026