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Ein Rückblick auf das Jahr 2021 in Villa Assumpta

Sr. Angelina, Sr. Ignatia und Sr. Bernadette Z. (von links) erfreuen sich der letzten Sonnenstrahlen des Tages

Das Jahr 2021 war - ähnlich wie 2020 –ein schwieriges Jahr aufgrund der Covid 19-Pandemie, die dazu geführt hat, dass sich die Schwestern im Großen und Ganzen nicht so frei bewegen konnten, wie es einige von ihnen gerne getan hätten.

Es gab verschiedene nationale Lockdowns. In der Tat ist Südafrika seit März 2020 im Lockdown, anfangs sehr streng, später mit einigen Lockerungen in den darauffolgenden Monaten. Derzeit befindet sich KwaZulu Natal in der dritten Pandemie-Welle und die Altenheime mussten erneut strengere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Die Schwestern wurden gegen schwere Covid-Infektionen geimpft und erhielten in diesem Jahr zwei Dosen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs, was eine gewisse Erleichterung darstellte. Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums von KwaZulu Natal kamen für beide Impfungen in die Villa Assumpta, was es den Schwestern, anderen Bewohnern und dem Personal sicherlich erleichterte, sich impfen zu lassen.

Zwar gab es einige Schwestern, die sich mit Covid-19 angesteckt haben, aber keine von ihnen wurde in der Villa Assumpta infiziert, was in der Tat ein Verdienst des Personals ist, das strenge Protokolle eingeführt hat.

Das Ordensleben der Schwestern konnte in Villa Assumpta wie gewohnt weitergehen, außer dass es Zeiten gab, in denen kein Priester zur Eucharistiefeier kommen konnte. Stattdessen hielten die Schwestern regelmäßig Kommuniongottesdienste ab.

Einige nahmen im Jahr 2020 an Online-Exerzitien teil, während andere sich für Exerzitien in Selbstbedienung entschieden. In beiden Fällen konnten die Schwestern die Zeiten der Stille einhalten, die sie wünschten und brauchten.

Für 2021 waren persönliche Exerzitien geplant, die aber leider abgesagt werden mussten. Stattdessen erhielten die Schwestern eine Anleitung für ihre tägliche persönliche Reflexion und konnten abends zum Glaubensaustausch und Gebet zusammenkommen.

Auch die Schwestern im Ruhestand nahmen an den verschiedenen Gruppentreffen und Arbeitssitzungen teil, die von der Kongregationsleitung als Teil der Vorbereitung auf das Kongregationskapitel, das im August/September 2022 stattfinden wird, angeboten wurden.

Zunächst fanden die Treffen vor Ort in der Villa Assumpta statt. Später wurde es möglich, die Schwestern in virtuelle Versammlungen einzuführen. Damit konnten sie sich an kongregationsinternen Gruppensitzungen und Veranstaltungen beteiligen. Die Kongregationsleitung bemühten sich jedes Mal, so viele Schwestern wie möglich einzubeziehen.

In ihrer aktiven Zeit waren die Schwestern, die sich jetzt in der Villa Assumpta ihres verdienten Ruhestands erfreuen, in verschiedenen Formen der Mission und in verschiedenen Apostolaten tätig.

Unter den Schwestern, die derzeit in der Villa Assumpta leben, befinden sich ehemalige Krankenhausoberschwestern und Krankenpflegerinnen, Schulleiterinnen und Lehrerinnen, sowie Schwestern, die in der Jugendarbeit tätig waren, Exerzitienzentren leiteten, als Pastoralassistentinnen in Pfarreien arbeiteten und Garten- und Haushaltsdienste leisteten. Heute üben sie ein Gebetsapostolat aus und unterstützen diejenigen, die in noch in einem aktiven Apostolat tätig sind.

In den Jahren 2020 und 2021 starben mehrere Schwestern in der Villa Assumpta.  Wenn es möglich war, wurde im Kreis der Schwestern ein Requiem gefeiert und einige Zeit später wurde die Asche der betroffenen Schwester in unserer Gruft beigesetzt.

In einigen Fällen wurde so bald wie möglich nach dem Tod der Schwester ein Gedenkgottesdienst gefeiert. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde dann ein Requiem mit anschließender Beisetzung abgehalten.

In früheren Jahren war es möglich, alle unsere Schwestern in Oakford zu bestatten. In den letzten Jahren ist es üblich geworden, in einer besondern Gruft auf dem Gelände von Villa Assumpta Urnenbestattungen vorzunehmen.

Text übersetzt von Sr. Marie-Luise Faupel OP